Photovoltaik Direktinvestment

Steueroptimiert investieren in Photovoltaik

Investitionen mit attraktiven steuerlichen Anreizen und bis zu 6,5% Ertrag pro Jahr

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Investment im Überblick

Direktinvestments in Photovoltaik – steuern sparen mit langfristiger Stabilität

Ein Photovoltaik Direktinvestment verbindet Sicherheit, planbare Einnahmen sowie steuerliche Vorteile und stellt damit eine zukunftsfähige Sachwertanlage dar. Wir bieten Anlegern die Möglichkeit in fertiggestellte Photovoltaikkraftwerke in Deutschland zu investieren. Die Solarstromanlagen befinden sich auf angemieteten Hallendächern und sind über Grundbuch besicherte Pachtverträge bis zu 35 Jahre nutzbar. Die Technik ist ausgereift, langlebig und über die Jahre immer günstiger geworden. Sie erwerben direktes Eigentum an einer Solaranlage und können Steuern sparen, durch den Investitionsabzugsbetrag und die Sonderabschreibung. Ihr Investment bringt Ihnen über mehr als 20 Jahre stabile Erträge, basierend auf dem Erneuerbaren Energien Gesetz. Der Betrieb und die Wartung der Anlage wird für Sie durchgeführt und Sie erhalten neben Ihrer monatlichen Vergütung detaillierte Reportings über die Leistung Ihrer Anlage.  

Für ein erfolgreiches Solar Investment muss alles stimmen: Ertrag, Sicherheit, Zuverlässigkeit der Partner, professionelle Betriebsführung der Anlagen, Qualität der Planung, Technik und der verbauten Materialien. Daher arbeiten wir nur mit Anbietern, mit denen wir bereits über Jahre eng zusammenarbeiten und gute Erfahrungen gemacht haben. Wir prüfen jedes Solarprojekt sorgfältig, bevor wir es unseren Kunden empfehlen.

Den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft und der deutsche Solarmarkt boomt. Großanleger wie Warren Buffett und die Allianz investieren bereits „grün“. Mit einem PV Direktinvestment können Sie auch als Privatanleger die unbestrittenen Vorteile dieser zukunftsträchtigen Geldanlage nutzen.

 

Solar Investment Grünfläche

Nachhaltige Gründe für ein Photovoltaik Investment

Direktes Eigentum an fertigen Photovoltaikanlagen in Deutschland

Planbare Erträge in Höhe von bis zu 6,5% pro Jahr

Investitionen ab 50.000 Euro – auch mit Finanzierung möglich

20 Jahre staatlich gesicherte Einspeisevergütung durch das EEG

Hohe Steuerabschreibung innerhalb eines Jahres und auch rückwirkend möglich

Regelmäßige Wartung, Betriebsführung und All-Risk Versicherungen inklusive

Steuer im Detail

So können Sie steuerlich profitieren

Sie haben eine Abfindung erhalten, durch einen Unternehmensverkauf Veräußerungsgewinne erzielt oder grundsätzlich ein hohes Einkommen und wollen nun Ihre Steuerlast reduzieren und das am besten auch noch rückwirkend? Dann geht es Ihnen wie vielen erfolgreichen Unternehmern oder Gutverdienern die nach Lösungen der Steueroptimierung suchen. Ein Fotovoltaik Direktinvestment zeichnet sich, neben dem langfristig stabilen Gewinn, besonders durch das erhebliche Potential Steuern einzusparen, aus. 

Investitionsabzugsbetrag bei Investments in Photovoltaikanlagen

Da Solaranlagen aus steuerlicher Sicht als bewegliches Wirtschaftsgut behandelt werden, fallen Sie unter § 7g EStG. Sie können daher den sog. Investitionsabzugsbetrag (kurz: IAB) in vollem Umfang in Anspruch nehmen. Das heißt 40 % der Anschaffungskosten einer PV-Anlage können von der Steuer abgesetzt werden. Insbesondere die Tatsache, dass der IAB bereits im Jahr vor der Anschaffung der PV Anlage geltend gemacht werden kann, ist hierbei für den Anleger von entschiedenem Vorteil, da dadurch zusätzliches Eigenkapital für die Solar-Investition frei wird. Tatsächlich können Sie sogar bis zu 3 Jahre rückwirkend einen IAB geltend machen, solange Sie die Steuererklärung für das jeweilige Jahr noch nicht eingereicht haben. Seit 2016 ist ein Nachweis der Investitionsabsicht nicht mehr notwendig. Durch den IAB lässt sich daher die Steuerlast für abgeschlossene Geschäftsjahre erheblich reduzieren.

Mit der Sonderabschreibung flexibel Steuern sparen

Mit der Sonderabschreibung (Sonder-Afa) dürfen weitere 20 % der Netto Anschaffungskosten geltend gemacht werden. Gemäß § 7g Abs. 5 EStG (i.V. § 7g Abs. 6 EStG) darf diese Sonderabschreibung beliebig über die ersten fünf Jahre nach der Anschaffung der PV Anlage verteilt werden. Die Sonder-Afa stellt daher ein weiteres interessantes Gestaltungsinstrument dar, mit dem Sie je nach individueller Situation entweder direkte oder langfristige Steuer Vorteile erzielen.

Langfristige Senkung der Steuerlast durch die lineare Abschreibung

Eine Photovoltaikanlage wird zusätzlich noch linear auf 20 Jahre abgeschrieben. Jährlich können damit weitere 5 % Ihres PV Direktinvestments in der Steuer einkommensmindernd geltend gemacht werden. Als Bemessungsgrundlage gilt der Restbuchwert, nach der Bildung des Investitionsabzugsbetrag und Abzug durch die Sonderabschreibung. Egal ob Bayern, Baden-Württemberg oder Niedersachsen, jedes Finanzamt akzeptiert diese Möglichkeiten der Abschreibung bereits seit Jahren.  

 

 

Fordern Sie jetzt kostenlos und unverbindlich eine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung an.

Werden alle drei Steuer Optimierungsmöglichkeiten genutzt, können gleich zu Beginn rund 55 Prozent der Anschaffungskosten von der Steuer abgesetzt werden. Es handelt sich dieser Berechnung um eine beispielhafte und unverbindliche Darstellung. Da wir keine Steuerberatung durchführen, arbeiten wir sehr gerne mit Ihrem Steuerberater zusammen oder stellen bei Bedarf Kontakt zu unserer Steuerkanzlei her. Im Erstgespräch gehen wird mit Ihnen die Voraussetzungen für die steuerlichen Abzüge durch und Sie erhalten eine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung. Anhand dieser Berechnung kann Ihr Steuerberater dann ermitteln wie hoch Ihre persönliche Steuereinsparung ausfällt. 

Häufig gestellte Fragen

Wirtschaftlichkeit

Warum lohnt sich Photovoltaik überhaupt noch?

In vielen Gesprächen hören wir Aussagen wie „Früher haben sich Photovoltaik deutlich besser gerechnet, Die Förderung lag 2009 noch bei 40 cent/kWh. Heute werden doch nur noch 7 cent/kWh vergütet. Lohnt sich die Investition überhaupt noch?“

Unsere Antwort lautet JA! Sicherlich hat sich der Vergütungssatz stark reduziert, gleichzeitig haben sich aber auch die Einkaufspreise von Modulen und Wechselrichtern mehr als gedrittelt. Hat eine Anlage mit 120,35 kWp 2009 noch 467.818 € gekostet, so liegt der aktuelle Kaufpreis nur noch bei 126.367 €.

Der wesentliche Unterschied liegt allerdings in der Betriebsphase, nach dem EEG-Vergütungszeitraum in 20 Jahren. Anlagen aus dem Jahr 2009 werden voraussichtlich gerade einmal 20% der aktuellen Vergütung einbringen. Eine heutige Anlage wird dagegen wohl eher bei 90% der Erträge liegen. Das liegt daran, dass der aktuelle geförderte Einspeisetarif deutlich näher am Marktpreis liegt.

Auf eine übliche Nutzungsdauer von 30 Jahren betrachtet, rechnen sich heutige Anlagen daher genau so gut, wie Anlagen zu Beginn der EEG Einführung. Werden nun noch die Finanzierungskosten in Betracht gezogen, fällt die wirtschaftliche Betrachtung heute deutlich besser aus, aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsniveau.

Wer kauft meinen produzierten Photovoltaik Strom?

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz regelt seit dem Jahr 2000 die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Netz, seine Abnahme und Vergütung. Der ortsansässige Netzbetreiber in der Nähe der Anlage ist daher der Abnehmer des Stroms und deckt damit den regionalen Strombedarf.

Eine alternative zum staatlich geförderten Modell ist das Power Purchase Agreement („Stromkaufvereinbarung“), kurz PPA. Dabei wird ein langfristiger Stromliefervertrag zwischen zwei Parteien vereinbart, meist zwischen einem Stromproduzenten und einem Stromabnehmer. Dies könnte bspw. ein Industriebetrieb in der Nähe der Anlage sein. Im PPA werden dann alle Konditionen geregelt – etwa der Umfang der zu liefernden Strommenge, die ausgehandelten Preise, die bilanzielle Abwicklung und die Strafen bei Nichteinhaltung des Vertrags. Dieses Modell bieten allerdings nur wenige Anbieter an, da die EEG-Anlagen durch die staatliche Preisfestlegung derzeit langfristiger und sicherer sind.

Was ist bei der Anbieterauswahl eines Photovoltaik Investments zu beachten?

Einen guten Projektanbeiter erkennen Sie zunächst daran, dass Ihnen eine detaillierte und nachvollziehbare Wirtschaftlichkeitsberechnung ausgehändigt werden. Ein wichtiger Faktor ist außerdem der Baufortschritt. Sie sollten in keine Projekte investieren, die sich erst in der Planung befinden. Unsere Anbieter bieten Projekte zum Verkauf erst dann an, wenn die EEG-Inbetriebnahme stattgefunden hat oder im besten Fall der Netzanschluss bereits erfolgt ist. Dadurch entsteht Ihnen kein Errichtungsrisiko und Sie erhalten Ihre erste Vergütung kurz nach der Investition.

Die laufende Betriebsführung, sowohl technisch als auch kaufmännisch, ist der nächste Faktor. Wichtig ist hierbei, dass eine Allgefahren Versicherung abgeschlossen wird und eine regelmäßige Wartung der Anlage vor Ort stattfindet. Moderne Photovoltaik Monitoring Systeme ermöglichen es  Störungen an der Solar Anlage sofort zu erkennen und einzugreifen, bevor es zu einer Minderung am Ertrag und somit an der Rendite kommen kann. Sie werden außerdem durch ein monatliches Reporting über die Leistung Ihrer Anlage informiert.

Im Kaufvertrag spielen die Pachtlaufzeit und die Pachtkosten eine wichtige Rolle. Die Grundlaufzeit liegt in der Regel bei 20-25 Jahren und lässt sich dann zweimal um 5 Jahre verlängern. Wichtig ist hierbei, dass die Verlängerung einseitig durch den Käufer beschlossen werden kann und die Kosten in der Verlängerungsphase nicht über 10% anteilig der Einnahmen liegen.

Wie unterscheiden sich Eigenverbrauch und Einspeisung bei Photovoltaikanlagen?

Bei der wirtschaftlichen Betrachtung einer Eigenverbrauchs Anlage zu einem PV Direktinvestment gilt es grundsätzlich die Herkunft der Rendite zu unterscheiden. Die Eigenverbrauchsanlage wird in der Regel auf dem eigenen Wohnhaus installiert und die Rendite liegt darin, teuren Strom aus dem Netz durch den Eigenverbrauch der selbst produzierten Energie zu sparen. Bei einem Photovoltaik Direktinvestment dagegen geht es vorrangig darum, den mit der PV Anlage produzierten Strom zu verkaufen.

Aufgrund der staatlichen Regulierung des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) lässt sich der Ertrag hierbei genau berechnen, da die eingespeiste kWh einen festen Tarif hat.

Technik

Grundlagen der Photovoltaik wie funktioniert eine Solaranlage?

Eine Photovoltaikanlage wandelt Licht in elektrische Energie um. Dies geschieht über die Solarmodule, die aus Solarzellen mit Silizium bestehen. Silizium ist Bestandteil von Quarzsand. Dieser kommt in der Natur sehr häufig vor, wodurch Silizium besonders günstig ist. Um die produzierte PV Energie nutzen zu können, muss diese über den PV Wechselrichter von Gleichstrom in haushaltsfähigen Wechselstrom umgewandelt werden. Der PV Wechselrichter ist daher fester Bestandteil jeder Photovoltaik Anlage.

Eine Photovoltaikanlage funktioniert prinzipiell sobald die Sonne scheint. Die heutigen PV Module können bereits mit wenig Licht sowie auch mit indirektem Licht Strom erzeugen. Auch bei bewölktem Himmel kann also Solarstrom entstehen.

Wie lange halten Photovoltaikanlagen bzw. welche Lebensdauer ist zu erwarten?

Die älteste, noch in Betrieb befindliche Photovoltaikanlage Deutschlands steht auf dem Dach der Universität Oldenburg. Die Module wurden nach 35 Jahren Betriebszeit auf den Wirkungsgrad überprüft und konnten feststellen, dass die Degradation (Leistungsverlust) gerade einmal bei 4%, über den gesamten Zeitraum lag. Das Fraunhofer Institut bestätigt diese Zahlen und gibt an, dass Solarmodule einen Leistungsverlust von 0,1% pro Jahr aufweisen.  

Wann und wie oft muss eine Photovoltaikanlage gereinigt werden?

Photovoltaik Module haben einen Selbstreinigungseffekt und werden durch den Regen gereinigt. Befindet sich aber doch mal grober Schmutz oder Blätter auf den Modulen ist eine Reinigung möglicherweise notwendig. Durch modernste Fernüberwachungssysteme werden Leistungsverluste durch Verschmutzung gemeldet und es kann zeitnah eine Reinigung durchgeführt werden. Jede Reinigung wird aber immer erst mit dem Besitzer besprochen und eine Genehmigung eingeholt.

Welche Leistungsgarantien gibt es?

Die meisten Hersteller von Solarmodulen erweitern die übliche Produktgewährleistung, indem sie die Leistungswerte garantieren – üblicherweise 80 % der ursprünglichen Leistungsfähigkeit für 20 bis 25 Jahre, teilweise auch 90 % für 10 bis 25 Jahre. Bei jedem Kaufvertrag werden die entsprechenden Datenblätter der Module hinzugefügt, hier lassen sich die tatsächlichen Zeiträume und Garantien einsehen.

Wie steht es um die Energiebilanz der Module und können diese recycelt werden?

Für den Bau von Solarmodulen werden hochwertige Materialien wie Silizium, Glas und Aluminium eingesetzt, die Unterkonstruktionen bestehen üblicherweise aus Aluminium, Stahl und Edelstahl. Die Solarkabel sind hochwertige Kupferkabel.

Diese Stoffe lassen sich gut wiederverwerten und zur Produktion neuer Module und Anlagen nutzen. Eine Recycling-Quote von 90 % der eingesetzten Materialien ist möglich. Dadurch entstehen weniger Abfall und die Energiebilanz verbessert sich noch einmal deutlich.

Ablauf

Wie sieht die Finanzierung einer Solaranlage aus?

Die KFW bietet Finanzierungen von PV Anlagen in Ihrem Programm 270 „Erneuerbare Energie“ an. Mit unserer Partnerbank können Sie dieses Programm nutzen und profitieren derzeit von Finanzierungszinsen ab 1,5% und 20-jähriger Zinsbindung. Die Konditionen sind abhängig von Ihrer persönlichen Bonität, nähere Informationen zur KFW-Finanzierung finden Sie hier.

 

Kann die Photovoltaik Anlage wiederverkauft werden?

Ja, Sie können Ihre Solaranlage jederzeit verkaufen. Sowohl an Familienangehörige als auch Dritte. Es gibt bereits einige Anbieter, über die Sie gebrauchte Photovoltaik Anlagen verkaufen können. Sie müssen sich also auch nicht selbst auf die Suche nach einem Käufer machen. Es fallen zudem keine Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar- und Maklergebühren) wie bei der Immobilie an. Ein Richtwert, der sich in der Praxis bewiesen hat, sind circa 5% Wertminderung je Betriebsjahr.

Was deckt die PV Allgefahrenversicherung ab?

 

Grundsätzlich besteht die Allgefahrenversicherung aus drei Komponenten:

Betriebshaftpflichtversicherung (alle Schäden, die an Dritten verursacht werden)

Sachschäden

Ertragsausfallversicherung

Entschädigung wird geleistet für unvorhergesehen eingetretene Schäden (Beschädigung oder Zerstörung) sowie bei Abhandenkommen versicherter Sachen durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub oder Plünderung. Entschädigung wird insbesondere geleistet für:

  • Sturm, Blitz und Hagel
  • Frost, Eisgang, Überschwemmung und Diebstahl
  • Brand, Blitzschlag und Explosion
  • Schwelen, Glimmen, Glühen oder Implosion
  • Vorsatz Dritter, Vandalismus und Sabotage
  • Bedienungsfehler und Ungeschicklichkeit
  • Fahrlässigkeit
  • Überspannung, Induktion und Kurzschluss
  • Wasser und Feuchtigkeit
  • Konstruktions-, Material- und Ausführungsfehler
  • Tierverbiss

Der Versicherungsschutz umfasst außerdem die gesamte Peripherie der stationär installierten PV-Anlage. Dazu zählen insbesondere:

  • Einspeise-und Bezugszähler
  • Wechselrichter
  • Photovoltaikmodule
  • Überwachungskomponenten
  • Modultragkonstruktion
  • Verkabelungen
  • Überspannungsschutzeinrichtungen
  • Blitzschutzeinrichtungen
  • Hausanschlüsse, sofern der Versicherungsnehmer hier die Gefahr trägt
  • Mobile und fest installierte Peripherie
Wann bekommt man die Mehrwertsteuer bei einem PV Direktinvestment zurück?

Der Betreiber einer Fotovoltaikanlage wird steuerlich als Gewerbetreibender eingestuft, da der eingespeiste Strom vergütet wird. Da zum einen die Mehrwertsteuer auf die Erträge anfällt und an das Finanzamt abgeführt werden muss, kann auch die auf den Kaufpreis gezahlte Mehrwertsteuer zurückgefordert werden.

Wann Sie die Rückzahlung erhalten hängt davon ab, ob sie bereits eine Umsatzsteuer ID besitzen und welches Finanzamt für Sie zuständig ist. In der Praxis zeigt sich, dass Käufer, die bereits einen Gewerbebetrieb führen innerhalb weniger Woche eine Rückzahlung erhalten. Es gab allerdings auch schon Fälle, in denen die Rückzahlung einige Monate beansprucht hat. Dies gilt es daher bei der Liquiditätsplanung zu berücksichtigen. Zusätzlich ist es sehr zu empfehlen einen erfahrenen Steuerberater hinzuzuziehen. Denn neben der Auslastung des jeweiligen Finanzamts entsteht die Verzögerung auch oftmals durch eine nicht korrekt durchgeführte Gewerbe- und Umsatzsteuervoranmeldung.

Was passiert nach der Pachtlaufzeit mit meiner Anlage?

Sie haben nach der Grundlaufzeit von bspw. 20 Jahren den Pachtvertrag zweimal um 5 Jahre verlängert und befinden sich nun im 30. Jahr. Nun sind mehrere Szenarien möglich:

 

  • Sie vereinbaren mit dem Verpächter eine weitere Verlängerung der Pachtlaufzeit. Diese ist nicht vertraglich gesichert, aber durchaus realistisch, da der Verpächter weiter seine Pacht einnimmt und Sie die Anlage im Einsatz lassen können.
  • Der Verpächter übernimmt Ihre Anlage und Sie erhalten eine geringe Entschädigungszahlung vom Verpächter.
  • Sie haben eine neue Dach- oder Grünfläche, auf der Sie Ihre Module weiter nutzen möchten. Die Kosten für die Demontage trägt der Besitzer. Da die Verankerung der Module in der Regel auf dem Dach bleibt, ist der Abbau denkbar einfach und führt zu keinen erheblichen Kosten.
  • Intakte und funktionsfähige Solaranlagen zu demontieren und/oder ungenutzt auf den Dächern zu belassen, sollte aus ökologischer und energiewirtschaftlicher Sicht vermieden werden. Sollten Sie sich dennoch entscheiden die Module zu entsorgen, so empfiehlt sich Recycling. Grundsätzlich sind die verbauten Module zu 90% recyclebar. Derzeit gibt es noch keine gesetzliche Pflicht seitens der Modulhersteller, alte Module entgegen zu nehmen. Es gibt aber bereits einige Anbieter, die mit PC Cycle zusammenarbeiten. Ein durch die europäische Photovoltaikindustrie gegründetes Bündnis, das sich um die Rücknahme und Verwertung der Altmodule kümmert. Ab 80 Modulen wird ein kostenloser Abholservice vor Ort angeboten.

EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)

Wie funktioniert die geförderte Direktvermarktung?

Seit dem Jahr 2000 regelt das Erneuerbare-Energien-Gesetz Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Netz, seine Abnahme und Vergütung. Die Zielsetzung des EEG ist es, die Produktion und Nutzung erneuerbarer Energien für Privatpersonen und -unternehmen attraktiv zu gestalten. Damit ist die Abnahme des gesamten über 20 Jahre produzierten Stroms zu einem festen gleichbleibenden Preis garantiert. Durch diese garantieren Einnahmen und den kalkulierten spezifischen Ertrag kann der voraussichtliche Gewinn aus einem Photovoltaik Direktinvestment sehr genau prognostiziert werden.

Die Höhe der Vergütungssätze wird regelmäßig von der Bundesnetzagentur veröffentlicht. Je nach Anlagengröße variiert die Art der Vergütung. Für Photovoltaikkraftwerke bis 100 kWp erhält der Anlagenbetreiber ab dem ersten Tag vom zuständigen Netzbetreiber ein festes Entgelt pro eingespeister Kilowattstunde Strom – die sogenannte Einspeisevergütung.

Bei größeren Photovoltaikanlagen ab 100 kWp wird der erzeugte Strom über die sogenannte Direktvermarktung nach dem Marktprämienmodell im Auftrag des Anlagenbetreibers an der Strombörse vermarktet. Die Summe aus dem Marktwert – dem an der Strombörse erzielten Preis – und der vom Netzbetreiber bezahlten Marktprämie bilden den Erlös für den Anlagenbetreiber. Dieser liegt gesetzlich geregelt immer über der Einspeisevergütung und bringt damit für Investoren eines Photovoltaik Direktinvestments garantierte Zusatzerlöse ohne finanzielles Risiko.

Die Direktvermarktung ist seit 2016 verpflichtend. Ausgenommen sind, sofern vom Anlagenbetreiber bzw. Investor gewünscht, Anlagen bis 100 kWp. Ebenfalls möglich ist eine anteilige Vermarktung des produzierten Stroms. So kann beispielsweise für einen Teil des Stroms die feste Einspeisevergütung bezogen und der restliche Teil im Marktprämienmodell an der Börse vermarket werden.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Kauf

Die EEG-Vergütung fällt derzeit auf monatlicher Basis. Da sich der Preisverfall bei Solarmodulen und Wechselrichtern in den letzten Jahren stark gesenkt hat fällt der Ertrag neuer Anlagen von Monat zu Monat. Sollten Sie daher mit dem Gedanken spielen in ein PV Direktinvestment zu investieren lässt sich deutlich sagen: Desto früher umso besser!

Wird der 52 GW Deckel in 2020 erreicht?

Nach aktueller Rechtslage läuft die Solarförderung des EEG für Photovoltaikanlagen bis 750 Kilowatt Peak aus, sobald die installierte Photovoltaik-Kapazität in Deutschland von 52 Gigawatt erreicht ist. Das würde bedeuten, dass Anlagen dieser Größe, die nach Erreichen dieser Grenze erbaut werden, keinen Anspruch mehr auf die EEG Förderung erhalten. Die Bundesregierung hat im November 2019 bereits verkündet, dass dieser „Solardeckel“ abgeschafft werden soll. Die schwarz-rote Koalition hat sich allerdings erst am 18.05.2020 auf neue Abstandsregeln für die Windenergie entschieden. In der Folge kann nun endlich auch der 52 Gigawatt-Deckel für die Photovoltaik aus dem EEG gestrichen werden. Damit ist der Weg frei für eine Weiterführung der EEG-Förderung. 

Wir beraten Sie individuell:

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Das dürfen Sie erwarten:

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Wirtschaftlichkeitsbetrachtung über 25 Jahre

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✔ Ansprechpartner auch nach einem Abschluss

 

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